Von gestern auf heute lief auf arte
Comics ziehen in den Krieg, eine echt erstklassige Doku. Erwähnt wurden bekannte Beispiele wie
Barfuß durch Hiroshima,
Maus und noch viele weitere. Wegen des Comicfestivals Angoulême, vom 26. bis zum 29. Januar, hat arte dieses comicbasierte Spezialprogramm. Ich selbst habe noch
Waltz mit Bashir geguckt, nebenbei zwischen
Zorro und
How I met your mother rumgeswitcht x_X blöd, wenn so vieles gleichzeitig läuft, aber zur Doku bin ich dann endlich auf arte verweilt :)
Berichtet wurde vom
Comicjournalismus, also wenn Comiczeichner wie Journalisten Krisengebiete aufsuchen, Interviews führen, Fotos machen, Misstände festhalten, die in den Medien verzerrt werden. Es gab Interviews mit Zeichnern, Geschichte und vorallen sehr viele Comicausschnitte. Auch gab es Videos und Fotos... und alles in allen war das Ganze nicht schön anzusehen. Krieg eben u_û aber die Doku an sich war wirklich gut.
Ich bin dann so dagesessen und hab mir wie immer nur gedacht. Warum kann ich nichts tun? Warum kann ich
jetzt nichts tun? Deshalb habe ich wie von selbst angefangen zu zeichnen. Einfach um etwas gegen diese verdammte Nutzlosigkeit zu tun, die mich jedes Mal lähmt sobald ich
schlimme Nachrichten aus nicht für mich erreichbaren Teilen der Welt höre. Es stimmt, dass ich Geld spenden könnte, aber genau das ist es nicht was ich will. Das ist nicht meine eigene Leistung, sondern nur Papier oder Metall, das weitergegeben wird. Anderen mag so etwas ein reines Gewissen verschaffen, mir verschafft es nur das Gefühl, dass ich gar
nichts erreicht habe.
Etwas düster dieser Beitrag, aber bei den Thema nicht verwunderlich ö_ö
wie seht ihr denn die Sachlage?
P.S.Am Samstag läuft um 22 Uhr
Sex in the Comix auch wieder auf arte. Ich glaub das werde ich auch gucken xD